Alte Fritzbox als WLAN Repeater verwenden

Eine zweite Fritzbox lässt sich in jedes Mesh eingliedern. Wenn Sie sich eine neue Fritzbox kaufen, können Sie das ältere Modell problemlos als WLAN-Repeater nutzen.

Besitzt die ältere Fritzbox eine Telefonfunktion, kann sie als zusätzliche Telefonanlage dienen. Dazu muss sie von der zentralen Fritzbox nur Informationen wie Rufnummern, Kontaktlisten und Anrufsperren übernehmen. Sie können dann weitere Telefone an die Repeater-Fritzbox anschließen und damit genauso telefonieren wie mit Geräten am Haupt-Router. Allerdings arbeitet die zusätzliche Fritzbox nicht als DECT-Repeater für Schnurlos-Telefone, die am ersten Router angemeldet sind, da kein Hand-Over zwischen den Fritzboxen bei laufendem Gespräch erfolgen kann.

Voraussetzung für den Einsatz einer weiteren Fritzbox im Mesh-Verbund: Fritz-OS muss auch auf der Fritzbox laufen, die als Repeater dienen soll. Der Router, den Sie als Mesh-Repeater einrichten wollen, darf nicht mit der Haupt-Fritzbox verbunden sein. Schließen Sie sie per WLAN oder per Netzwerkkabel an einen PC an und rufen Sie das Browsermenü auf. Gehen Sie zu „Heimnetz –› Mesh –› Mesh-Einstellungen“. Wählen Sie als Mesh-Betriebsart „Mesh-Repeater“, und markieren Sie bei „Heimnetz-Zugang“, ob die Repeater-Box per LAN-Kabel oder per WLAN mit dem Hauptrouter verbunden werden soll.

Anschließend verbinden Sie im ersten Fall die zweite Fritzbox per Netzwerkkabel. Das Kabel kommt entweder in den WAN-Port der Repeater-Box oder, falls sie keinen hat, in den LAN-Port 1. Bestätigen Sie mit „Übernehmen“. Bei der Verbindung per WLAN wählen Sie im Menü das Funknetz des Mesh-Masters aus, mit dem sich der Repeater verbinden soll, und geben das WLAN-Passwort ein. Die WLAN-Einstellungen übertragen Sie, indem Sie zunächst die WPS- oder Connect-Taste an der Haupt-Fritzbox drücken, bis deren WLAN-LED blinkt, und anschließend die entsprechende Taste am Repeater betätigen, bis dessen Info-LED kurz leuchtet.