HDR-Bilder mit dem Smartphone – Tipps und Tricks

HDR-Fotos lassen sich auch mit dem Handy erstellen, besonders bei Landschaftsaufnahmen ist HDR eine gute Wahl. Die Kamera-App bringt bereits einen HDR-Modus mit.

Die Kamera-App Ihres Smartphone besitzt viele verschiedene Foto-Modi, unter anderem ist auch ein HDR-Modus mit dabei. Vielleicht haben Sie diesen Modus schon gesehen, ohne recht zu wissen, was HDR ist oder wann Sie den HDR-Modus nutzen sollen. Wie fassen hier kurz zusammen, welche Vorteile und Nachteile HDR-Aufnahmen haben.

HDR steht für „High Dynamic Range“. Damit ist ein Verfahren gemeint, dass dafür sorgt, Farben und Kontraste optimal zum Ausdruck zu bringen. HDR-Fotografie wird häufig dann eingesetzt, wenn schwierige Lichtverhältnisse herrschen. Der Tonwert – und Dynamikumfang eines Bilder wird dann optimal ausgenutzt.

Wenn Sie die Kamera-App Ihres Smartphones auf HDR-Modus stellen, nimmt Ihr Handy nach dem Auslösen mehrere Bilder auf: Ein helles, ein dunkles und ein normales. Danach verschmilzt es die Aufnahmen miteinander. Dadurch ist beim fertigen Bild kein Bereich zu dunkel oder zu hell.

Deutliche Verbesserungen bringt HDR bei Gegenlicht, bei Landschaftsfotos und in Situationen mit starken Helligkeitsunterschieden, etwa bei Dämmerung. Ist der HDR-Modus aktiviert, können Sie mit Ihrem Smartphone erstaunlich gute Aufnahmen machen.

Möchten Sie ein kontrastreiches Bild machen, aktivieren Sie in der Kamera-App den HDR-Modus. Mit der HDR-Automatik erlauben Sie Ihrem Smartphone, den HDR-Modus bei Bedarf einzuschalten.

Sie erkennen HDR-Fotos am HDR-Logo in der Galerie-App auf dem Handy. Oft kann man anhand der starken Farben auch schon mit bloßem Auge erkennen, bei welchen Bilder es sich um HDR-Fotos handelt und bei welchen nicht. HDR-Fotogragie bringt aber nicht nur Vorteile. Manchmal liefert HDR auch sehr extreme und übertriebene Ergebnisse. Dann wirkt ein Bild nicht natürlich, sondern sehr künstlich. In diesem Fall sollten Sie den HDR-Modus auf Ihrem Smartphone einfach ausschalten.