Video-Streaming per WLAN ruckelt? So lösen Sie das Problem

Wenn es bei der Wiedergabe von Filme im heimischen WLAN zu Aussetzern kommt, ist meist die Video-Bitrate zu hoch und die WLAN-Bandbreite zu niedrig. Dieser Trick hilft!

Sie haben Ihr NAS-System über einen WLAN-Adapter in das Funknetz Ihrer Fritzbox eingegliedert. Doch wenn Sie per Tablet oder Smartphone Videos vom Netzwerkspeicher abrufen, ruckelt die Wiedergabe sichtbar – aber nicht immer. Einige Videos lassen sich fehlerfrei abspielen.

Ob ein Film ohne Aussetzer übers WLAN läuft, hängt zum einen vom aktuellen Datendurchsatz der Funkverbindung zwischen NAS, Fritzbox und Streaming-Client ab. Zudem spielt die Bitrate des Videos, das abgespielt werden soll, eine wichtige Rolle. Liegt sie im Durchschnitt über der Datenrate des WLANs, leert sich der Pufferspeicher des Wiedergabegerätes, bevor neue Daten über die Funkstrecke ankommen. Die Folge: Der Videodatenstrom bricht ab, und der Film bleibt stehen. Mit einem Tool wie Handbrake (Opensource) können Sie Videos mit verschiedenen Profilen konvertieren und so die Bitrate senken.

Powertipp: Wie hoch die Bitrate einer Videodatei ist, die Sie auf dem NAS gespeichert haben, bekommen Sie bei einem Speichersystem von Synology über die App „Video Station“ heraus. Starten Sie die Anwendung per Doppelklick in der Menübersicht des NAS: Sie zeigt Ihnen nun die gespeicherten Videos mit einem Vorschaubild an. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über dieses Bild, klicken Sie auf die drei Punkte rechts unten und anschließend auf die Option „Videoinformationen anzeigen“. In der Zeile „Videobitrate“ finden Sie die Bitrate des Videos in Kilobit pro Sekunde.