Webseiten sperren mit der Fritzbox – Anleitung

Das Sperren von Webseiten, deren Inhalt nicht kindgerecht ist, ist für Eltern besonders wichtig. Wir erklären, wie Sie mit der Fritzbox bestimmte Seiten sperren.

Die Fritzbox bietet Eltern viele Möglichkeiten, den Internet-Konsum ihrer Kinder zu begrenzen. Reicht die zeitliche Einschränkung der Internet-Nutzung nicht aus, können Sie das in der Fritzbox eingerichtete Zugangsprofil für Kinder erweitern. Gehen Sie in der Konfigurationsmaske auf „Internet –› Filter –› Zugangsprofile“. Klicken Sie nun neben dem Zugangsprofil, das Sie für Kinder eingerichtet haben, auf die Schaltfläche „Bearbeiten“. Blättern Sie nach unten zu „Filter für Internetseiten“ und „Gesperrte Netzwerkanwendungen“.

Aktivieren Sie die erstgenannte Funktion per Klick auf „Internetseiten filtern. Im Menü der Fritzbox tauchen nun zusätzliche Optionen auf. Unter anderem legen Sie hier über die „Filterlisten“ fest, welche Internetseiten erlaubt („Whitelist“) oder gesperrt („Blacklist“) sind. Die Listen müssen Sie über „Internet –› Filter –› Listen“ selbst füllen, da in der Grundeinstellung keine Webseiten hinterlegt sind. Klicken Sie auf „bearbeiten“, tippen Sie die URLs der erlaubten oder gesperrten Webseiten ein und speichern Sie die Änderungen mit „OK“.

Falls erforderlich, können Sie auch die Netzwerkanwendungen festlegen. Dazu öffnen Sie das Ausklappmenü bei „Netzwerkanwendung sperren“ und wählen einen Eintrag aus, etwa „eMule“ oder „BitTorrent“. Wiederholen Sie diesen Schritt mit allen anderen Netzwerkanwendungen, die gesperrt werden sollen.

Die Liste der Netzwerkanwendungen lässt sich im Register „Listen“ zwar um eigene Einträge erweitern, allerdings ist das kompliziert, da Sie Protokolle und Ports manuell eingeben müssen. Möchten Sie sich nicht mit solchen Details auseinandersetzen, entscheiden Sie sich im Ausklappmenü bei „Netzwerkanwendung sperren“ für „alles außer Surfen und Mailen“.